Fußballer brennen für die Tafel

Ü50/Ü60 Ahr mit sozialem Engagement unterwegs

Der symbolisch von Initiator Willi Fergen (Mitte), Obmann Josef Ibs (rechts) und Schriftführer Addy Jüsgen (links) an Christiane Böttcher überreichte Holztaler wird das Büro der Caritas-Mitarbeiterin und Tafel- Koordinatorin zieren und sie so weiterhin an die großherzige Spende von 700 Euro der Ü50/Ü60 Ahr an die „Tafel Ahrweiler“ erinnern. | Foto: E.T. Müller 22.12.2020 | In der von Corona geplagten Zeit hatte es sich Willi Fergen als reges und aktives Mitglied der Ü50/Ü60 Ahr vorgenommen, einen beispielhaften Gedanken in die Tat umzusetzen. Zeit und Muße zum Nachdenken aber auch zum Handeln findet er reichlich als nunmehr Ruheständler. Zum Zeitvertreib ging er seinem Hobby nach und widmete sich der Holzarbeit im Wald. So kam ihm die geniale Idee, Holz zu zerkleinern und damit Gutes zu tun. Nach getaner Arbeit war es ein Leichtes, einen Erlös zu erzielen und das Ergebnis einem sozialen Zweck zuzuführen. Ein Rundschreiben informierte die über 60 Mitglieder der Ü50/Ü60 Ahr, dass Kaminholz gegen eine Spende abzugeben sei. Und da die Herren nicht nur für Fußball, sondern auch für die gute Sache brennen, waren die Holzstücke in nur zwei Tagen an den Mann gebracht. Das wiederum versetzte die Ü50/Ü60 der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler in die Lage, noch vor Weihnachten ganze 700 Euro an die „Tafel Ahrweiler“ zu überreichen. Caritas-Mitarbeiterin und Tafel-Koordinatorin Christine Böttcher bedankte sich herzlich für die Spende, die von der Tafel gut gebraucht werden kann, „denn mit Corona entstehen Mehrkosten. Wir brauchen Desinfektionsmittel und eine Unmenge an Papiertüten, in denen wir die Lebensmittel kontaktlos an die Tafelkunden abgeben. Das sind Zusatzkosten bei der ohnehin schon spenden- finanzierten Tafel.“ Aus bekannten Gründen muss der Sportbetrieb für die Ü50/Ü60 Ahr derzeit ruhen. Dennoch gibt es Möglichkeiten, mit denen man ein Lebenszeichen geben und damit die anerkennenswerte, ehrenamtliche Tätigkeit der Mitarbeiterinnen und Mit- arbeiter der „Tafel Ahrweiler“ unterstützen kann, so die ungeteilte Meinung der Seniorensportler aus dem Stadtgebiet.

Fußballer brennen für die Tafel

Ü50/Ü60 Ahr mit sozialem

Engagement unterwegs

Der symbolisch von Initiator Willi Fergen (Mitte), Obmann Josef Ibs (rechts) und Schriftführer Addy Jüsgen (links) an Christiane Böttcher überreichte Holztaler wird das Büro der Caritas-Mitarbeiterin und Tafel-Koordinatorin zieren und sie so weiterhin an die großherzige Spende von 700 Euro der Ü50/Ü60 Ahr an die „Tafel Ahrweiler“ erinnern. | Foto: E.T. Müller 22.12.2020 | In der von Corona geplagten Zeit hatte es sich Willi Fergen als reges und aktives Mitglied der Ü50/Ü60 Ahr vor- genommen, einen beispielhaften Gedanken in die Tat umzusetzen. Zeit und Muße zum Nachdenken aber auch zum Handeln findet er reichlich als nunmehr Ruheständler. Zum Zeitvertreib ging er seinem Hobby nach und widmete sich der Holzarbeit im Wald. So kam ihm die geniale Idee, Holz zu zerkleinern und damit Gutes zu tun. Nach getaner Arbeit war es ein Leichtes, einen Erlös zu erzielen und das Ergebnis einem sozialen Zweck zuzuführen. Ein Rundschreiben informierte die über 60 Mitglieder der Ü50/Ü60 Ahr, dass Kaminholz gegen eine Spende abzugeben sei. Und da die Herren nicht nur für Fußball, sondern auch für die gute Sache brennen, waren die Holzstücke in nur zwei Tagen an den Mann gebracht. Das wiederum versetzte die Ü50/Ü60 der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler in die Lage, noch vor Weihnachten ganze 700 Euro an die „Tafel Ahrweiler“ zu überreichen. Caritas- Mitarbeiterin und Tafel-Koordinatorin Christine Böttcher bedankte sich herzlich für die Spende, die von der Tafel gut gebraucht werden kann, „denn mit Corona entstehen Mehrkosten. Wir brauchen Desinfektions- mittel und eine Unmenge an Papiertüten, in denen wir die Lebensmittel kontaktlos an die Tafelkunden abgeben. Das sind Zusatzkosten bei der ohnehin schon spendenfinanzierten Tafel.“ Aus bekannten Gründen muss der Sport- betrieb für die Ü50/Ü60 Ahr derzeit ruhen. Dennoch gibt es Möglichkeiten, mit denen man ein Lebenszeichen geben und damit die anerkennenswerte, ehrenamtliche Tätigkeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der „Tafel Ahrweiler“ unterstützen kann, so die ungeteilte Meinung der Seniorensportler aus dem Stadtgebiet.